Aktuelles

Newsletter zur Online-Petition "Rettet das Biotop Holzberg" nur noch 2 Tage!

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Böhlitz vom 12.02.2019 

 Winter im Steinbruch Holzberg Januar 2019 

 MDR Sachsenspiegel - Sendung 02.01.2019 - Bericht über Steinbruch Böhlitz 

 

Online-Beitrag des Deutschen Alpenvereins DAV Landesverband Berlin

https://www.dav-berlin.de/index.php/home/1232-boehlitz-petition-zum-holzberg-areal#  

TAG24 - Artikel vom 10.12.2018

STREIT UM MITTEL-DEUTSCHLANDS HÖCHSTE FELSWAND: BÜRGERINITIATIVE BITTET UM HILFE 

Pressemitteilung der BI vom 09.12.2018 - Dreharbeiten des MDR am 05.12.2018 im Holzberg

Leipziger Internet Zeitung LIZ - Artikel vom 06.12.2018

MDR Sachsen - Ticker vom 03.12.2018 um 10:06 Uhr

Streit um Zukunft eines alten Steinbruchs

Im Streit um die Verfüllung eines alten Steinbruches in Böhlitz bei Eilenburg will die Gemeinde vermitteln. Das sagte Bürgermeister Thomas Pöge auf Anfrage von MDR SACHSEN. Man wolle versuchen, alle Seiten - Bürgerinitiativen, Landratsamt und die Firma Kafril - an einen Tisch zu bekommen. Das werde aber ein längerer Prozess, so Pöge. Die Baufirma Kafril hatte den Steinbruch vor rund 20 Jahren mit der Absicht, ihn mit Bauschutt zu verfüllen. Dagegen regt sich Widerstand, weil sich das Areal zu einem Biotop entwickelt hat.

Dr. Olaf Rieck - Artikel vom 03.12.2018

 Schreiben einer Böhlitzer Bürgerin zum LVZ-Artikel von Herrn Frank Schmidt, vom 29.11.2018

Sehr geehrter Herr Schmidt, 

mit großer Verwunderung und Enttäuschung habe ich Ihren Artikel zum Steinbruch am Holzberg und vor allem Ihren Kommentar dazu gelesen.

Ich selbst bin Einwohnerin von Böhlitz und ebenfalls kein Befürworter dieser geplanten Deponie. In Ihrem Artikel ergreifen Sie Partei für die privatwirtschaftlichen Interessen der Firma KAFRIL und gehen nicht auf die Argumente der BI und auch der Kletterer ein. Es geht um die Erhaltung eines Biotops, in denen unzählige z.T. bedrohte Arten leben und es geht auch darum, dass die Einwohner vor einer enormen Lärmbelästigung durch die Deponie stehen. Wenn die Deponie einmal genehmigt ist, gibt es kein zurück mehr, d.h. die Verkehrsbelastung wird enorm steigen und durch die Arbeiten in der Deponie wird viel Lärm auf die Einwohner von Böhlitz zukommen. Diese Aspekte haben Sie völlig unterschlagen, zumal sie auch von den Vertretern von KAFRIL nicht ernst genommen bzw. herab gespielt wurden. Für mich waren die Aussagen von KAFRIL dazu wenig glaubhaft. Ein "bisschen" Deponie wird und kann es nicht geben. Dahingehend kann die BI auch keinen Kompromissvorschlag machen. Sobald mit der Verfüllung begonnen wird, ist das Biotop bedroht, die Lärmbelästigung steigt und die Attraktivität von Böhlitz als Wohnort wird sinken. 

KAFRIL hat in beiden Veranstaltungen jegliche Kompromissbereitschaft vermissen lassen, aber das blieb von Ihnen unerwähnt. Herr Winkler führte vor Gründung der BI zwei Gespräche mit der Geschäftsführung von KAFRIL (dies hat er in einer der Veranstaltungen erwähnt) und nachdem dort keinerlei Entgegenkommen zu spüren war, war die Gründung der BI die einzige Alternative. Somit waren die diesbezüglichen Aussagen von Frau Weist schlichtweg falsch. Auch kritische Fragen hinsichtlich der Nichteinhaltung des derzeitigen Flächennutzungsplanes wurden von Ihnen offensichtlich überhört (bereits jetzt gibt es umfangreiche ungenehmigte Ablagerungen auf Renaturierungsflächen) 

Ich kann nicht verstehen,  wie Sie als unabhängiger Journalist derart einseitig und parteiisch schreiben. Sicherlich gab es einige (berechtigte) Zwischenrufe von Herrn Winkler, aber weshalb diese einen zentralen Platz in Ihrem Artikel einnehmen, ist für mich unverständlich. Der Vorschlag von Frau Weist, eine gemeinsame Gesellschaft mit der Gemeinde zu gründen, die dann am Gewinn der Deponie beteiligt wird, ist fragwürdig.  

Die Deponie ist tatsächlich kompromisslos für die BI und die meisten Einwohner des Ortes, wie die zahlreichen geleisteten Unterschriften beweisen. Auch die, in kurzer Zeit gesammelten, Unterschriften waren für Sie keine Erwähnung wert! Der Zuspruch für die BI ist enorm und das spricht doch für sich. Der Vorschlag der Kletterer den Holzberg als touristisch vemarktetes Kletterparadies gemeinsam mit KAFRIL zu entwickeln, stieß am zweiten Abend auf positive Resonanz.  Damit wären die Interessen der BI und der Kletterer gewahrt und KAFRIL könnte etwas für die positive Außenwirkung tun.

Die BI besteht übrigens auch nicht nur aus Herrn Gunter (nicht Günther) Winkler, wie es Ihr Artikel vermuten lässt, sondern hat viele Unterstützer im Dorf. 

Ich würde mir eine Richtigstellung oder ergänzende Berichterstattung wünschen, damit beide Seiten eine faire Chance bekommen und die Leserschaft nicht von der Meinung eines offensichtlich parteiischen Journalisten beeinflusst wird. Eine freie Berichterstattung ist ein hohes Gut der Demokratie. Die Leser haben aber auch das Recht auf eine objektive Berichterstattung und eine sach- und fachgerechte Recherche der Hintergründe, welche in diesem Artikel eher weniger gelungen ist. 

Vielen Dank! 

Yvonne Merbold

LVZ - Artikel vom 29.11.2018


LVZ - Artikel vom 23.11.2018


Einladung zur Bürgerversammlung am 28.11.2018


Bürgerinitiative Böhlitz
Deponie Böhlitz - NEIN DANKE! Rettet das Biotop Holzberg!